Gewässer

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 4 Schwarzfischer zur Anzeige gebracht; alle 4 konnten aufgrund von Hinweisen von aufmerksamen Vereinsmitgliedern zur Strecke gebracht werden. Das zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass jeder auf Verdächtige achtet und sofort die Polizei unter der Nummer 110 verständigt; glücklicherweise war auch immer gleich ein Fischereiaufseher zur Unterstützung

der Vereinskameraden vor Ort und konnte bereits vor Eintreffen der Polizei die erforderlichen Maßnahmen einleiten. Offensichtlich bedingt durch die täglichen Kontrollen, sowie die Tatsache, dass wir seit Jahren jeden Verstoß konsequent zur Anzeige bringen, war es diesen Winter trotz idealen Schwarzfischerwetters ruhig; es gibt derzeit keine gesicherten Hinweise auf diesbezügliche Aktivitäten. Wir hoffen sehr, dass das so bleibt, die Fische sollen schließlich ausschließlich von Ihnen gefangen werden.

Als Folge des milden Winters war der Fraßdruck durch fischfressende Vögel im Winter 2006/2007 so gering wie seit vielen Jahren nicht mehr. Hinzu kam, dass sich im Sommer 2006 ein Rekordaufkommen an Jungkarpfen im Ismaninger Speichersee entwickeln konnte, welches von den Kormoranen als vorrangige Nahrungsquelle genutzt wurde. Da zudem wegen des geringen Frostes alle Seen offen blieben, verteilten sich die Vögel großflächig.

Derzeit findet, anfang Februar, bereits ein starker Insektenschlupf statt, so dass die Fische nymphen wie verrückt. Durch das gute Nahrungsangebot sind die einjährigen Forellen bereits zwischen 15 und 25 cm groß und mindestens doppelt so schwer wie die gleichaltrigen in den 2 extrem kalten Wintern zuvor.

Aufgrund des inzwischen guten Kartenverkaufs können wir heuer den Besatz erheblich steigern, was dazu führen wird, dass die Saison 2007  unter Würdigung aller Aspekte – Schwarzfischer, Vögel und Besatz – aller Voraussicht nach noch erheblich besser als die Jahre zuvor werden wird.

Einen kleinen Wermutstropfen will ich Ihnen nicht vorenthalten:

Seit Jahren werden immer wieder Erlaubnisscheininhaber ertappt, die ihre Vorfächer derartig mit ganzen Ketten von großkalibrigen Bleischroten beschwerten, dass damit nur noch Grundfischen an den Bauwerken von mitgebrachten Hockern aus möglich war. Einige davon haben zusätzlich die „Fliege“ noch mit einem Naturköder garniert, was dazu führte, dass Fänge festgestellt wurden, die die Fliege im Magen hatten. Es versteht sich von selbst, dass das dem Charakter des Fliegenfischens zuwiderläuft und wir können das im Interesse aller fairen Fliegenfischer nicht länger dulden. Es gilt daher ab dieser Saison die Einschränkung:

Maximale externe Beschwerung: 1 Bleischrot bis zu 3 mm Durchmesser.

Nach Meinung des Verfassers sollte auch diese Möglichkeit ganz entfallen, jedoch findet sich dafür momentan keine Mehrheit. Mich würde in diesem Zusammenhang die Meinung der Erlaubnisscheininhaber interessieren; bitte senden Sie in diesem Zusammenhang eine E-Mail, eine Postkarte oder auch einen Brief. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte Seite 2 dieses Heftes. Sie brauchen kein Blatt vor den Mund zu nehmen, ich kann auch andere Meinungen akzeptieren. Bitte sehen Sie von Anrufen ab, da sich diese nicht ausreichend dokumentieren lassen.

Norbert Scheuer
2. Schriftführer

Smile

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