Home Gewässer Aufzuchtgewässer Hinterbrühler See 450 Kilo Fisch in vier Stunden
Acheter Viagra en ligne

450 Kilo Fisch in vier Stunden

Wenn's schnell gehen muss, machen es die Isarfischer wie die Berufsfischer: Sie greifen zum Netz. Am 31. Oktober waren ab 7 Uhr rund 40 Mann, von jung bis alt - zwei Frauen wurde auch gesichtet - angetreten, um den Hinterbrühler See abzufischen. Alles was drin war, sollte in die Eitzenberger Weiher umquartiert werden. Am Ende waren die meisten zwar nass, durchgefroren, erschöpft und verdreckt - aber glücklich.

Im Gänsemarsch wird das rund 30 Meter lange Netz in den See getragen

Rund 450 Kilo Fische, darunter gewaltige Kawenzmänner, hatten sie in nur vier Stunden aus dem See gehievt und dann in den Eitzenberger Weihern wieder freigesetzt. Natürlich gab es jede Menge Zuschauer am Rand, die fragten, warum wir die Fische nicht gleich essen, satt sie mühsam aus den Weihern wieder herauszuangeln. Verstehen eben nichts vom Angeln die Leute.
Das Abfischen des Hinterbrühler Sees ist gar nicht so einfach. Ein hüfthoher Rest an Wasser bleibt immer im See, den muss man mit einem Netz durchkämmen. Dazu braucht es ungefähr 20 Mann in Wathosen, die das rund 30 Meter breite und 1,80 Meter hohe Netz auf breiter Front langsam durch den See mehr schieben als ziehen. Am Ufer warten derweil die anderen mit stabilen Keschern und weiße runden Trage-Wannen auf die Beute. Andere riesige viereckige Wasser wurden schon für die Hälterung mit einer Pumpe mit dem Wasser des vorbei fließenden Isar-Armes gefüllt.

 

Wenn die Netzträger ihren Halbkreis immer enger ziehen, können sie die Fische zwischen ihren Beinen schon spüren. Dann geht das Keschern los. Ununterbrochen werden die weißen Wanne gefüllt, die Böschung hochgehievt und der Inhalt getrennt nach Hechten, Karpfen und Weißfischen in die Hälterungswannen geleert. Von dort müssen die Fische dann noch in die Transportwannen umgefüllt werden.

Drei solcher Netz-Fischzüge und einige Kescheraktionen in entlegeneren Gumpen wurden am 31. Oktober durchgeführt. Die Schlussbilanz lautete 61 riesige Karpfen, ein gewaltiger Graskarpfen, 40 Hechte, 21 Brachsen, 3 Barsche, 2 Schleien und jede Menge Weißfische.

 

Als Lohn gab es Würstel und Getränke. Dann noch schnell die Hosen und das Netz wieder sauber gespritzt, und schon waren uns die Samstagsspaziergänger und Jogger wieder los. Bis zum nächsten Mal!

 


 

Mitglieder-Login

Nur für Vereinsmitglieder!

DIF-Kalender

<<  Mai 2012  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
212223252627
28293031